Schnuppernachmittag mit mutigen Eigenkompositionen

Sassenberg (han). Gelungene Premiere. Mit seinem ersten Schnupper-Workshop hat der Spielmannszug Sassenberg offenbar ins Schwarze getroffen. Zahlreiche Jungen und Mädchen nutzten die Gelegenheit, um im Probenraum über der Kita "Pusteblume" Instrumente auszuprobieren und sich über das Vereinsleben zu informieren. Hierzu standen verschiedene Flöten, kleine und große Trommeln, das Xylofon und die Lyra sowie ein Glockenspiel mit waagerechten Klangplatten, das in jedem Stück seinen Einsatz hat, bereit. Die Vereinsmitglieder zeigten, wie die Instrumente zu bedienen sind, welche Bedeutung Rhythmus hat und wie das Zusammenspiel der verschiedenen Teilnehmer funktioniert. Dabei entstanden zum Teil recht mutige Eigenkompositionen, denn jeder, der einsteigen wollte, durfte sich ein Instrument aussuchen und nach Lust und Laune das Stück ergänzen.

Neben dem klassischen Spielmannszug-Equipment standen außerdem Klanghölzer, Glocken und Rasseln zur Verfügung. "Wir treten ja nicht nur in blau-weißen Uniformen auf Schützenfesten auf, sondern spielen auch viele moderne Lieder. Bei diesen braucht man die verschiedenen Instrumente, um das Klangbild zu füllen", sagte Anna Krüllmann.

Die Nachwuchsarbeit wird dabei großgeschrieben. Im kostenfreien Unterricht lernen die Schüler in Kleingruppen, Noten in Klänge zu verwandeln. Dabei sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Instrumente werden ebenfalls vom Verein gestellt. Nach ein bis zwei Jahren Ausbildung werden die Musiker dann langsam in die wöchentlichen Proben mit dem gesamten Verein eingebunden. Neben Auftritten und Proben wird im Verein mit Ausflügen, beispielsweise zur Trampolinhalle, und Festen die Geselligkeit gepflegt.

 

Quelle: Die Glocke vom 20.03.2018